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Mein Weg zu meinem perfekten Mindset – Teil 1

Die Erkenntnis

Schon mein ganzes Leben kämpfte ich….ein Kampf den ich niemals gewinnen werde, denn es ist der Kampf gegen meine Vergangenheit. Ein Kampf der mich schon seit meiner frühesten Kindheit begleitet. Es sind immer wieder Erinnerungen an Erlebnisse, Zurückweisungen, Dramen….

ABER: meine Vergangenheit kann ich nicht bekämpfen das weiß ich nun und bin bereit diese zu akzeptieren.

Der Weg

Im Internet – eigentlich bei Facebook bin ich auf eine Gruppe gestoßen in der man bei einem 5 Tageworkshop über das Mindset erfährt, lernt und aus dem Mindfuck rauskommt. Zuerst war ich sehr skeptisch, aber ich ließ mich darauf ein und war entweder live dabei oder im Replay. Die Vortragende war so authentisch und ehrlich – ja ehrlich, denn sie sagte sofort – nur mit dem Workshop ist das nicht getan – dein perfektes Mindset ist Arbeit und zwar jeden Tag…..

Meine ersten wackeligen Schritte

Alles muss man lernen – auch das perfektes Mindset.

Am Anfang fühlt es sich an, wie erste Babyschritte – man geht, fällt, steht wieder auf und fällt wieder nieder…aber man wird von Tag zu Tag sicherer, läuft weiter, wird schneller und mutiger! Ja und dann fällt man vielleicht wieder, weil da ein Stein im Weg liegt, den man nicht gesehen hat, aber das macht nichts, denn wir stehen wieder auf und gehen weiter….jeden Tag ein paar Schritte mehr.

Ja und diese Schritte sind meine Gedanken! Meine Gedanken sind das, was ich mir selbst erschaffe und all das was ich mir in meiner Vergangenheit erschaffen habe.

Glaubenssätze

Weil ich vorhin wieder von der Vergangenheit geschrieben habe….du kennst das ja sicher – Glaubenssätze….Sätze die uns schon seit der frühesten Kindheit begleiten – Sätze wie:

  • die Schule ist schwer und blöd….ja und das war sie dann auch….weil ich das ja immer wieder gehört habe und dann natürlich auch glaubte.
  • du schaffst das nicht….du kannst das nicht….wir können das nicht…..das geht nicht – ach Gott wie oft habe ich das gehört?
  • Geld wächst nicht am Baum…..Geld verdienen ist schwer…..Arbeit ist hart…..usw..usf….

Ja all diese Glaubenssätze habe ich als Kind – Teenager gehört und als Erwachsene geglaubt und gelebt! Aber jetzt weiß ich, dass diese Glaubenssätze nicht die Wahrheit sind.

Meine allererste und wichtigste Erkenntnis ist…

ich bin zu 100 % selbst für meine Denken verantwortlich! Puh – das tut weh – aber es ist der erste und zugleich wichtigste Schritt in die Verantwortlichkeit! Ich bin die Macherin meiner Gedanken! Denke ich schlecht – fühle ich mich schlecht! Denke ich mangelhaft – empfinde ich Mangel. Aber denke ich groß, denke ich positiv, dann erwartet mich auch Großes, dann strahle ich Positives aus und ziehe gleichzeitig Schönes an! Na das fühlt sich doch gleich viel besser an!

Ich habe eine entschlossene Entscheidung getroffen

und zwar JETZT!

es ist mein Leben

ich entscheide mich für MICH!

ich bin hier auf dieser Welt um aus dem vollen zu schöpfen und um Liebe zu empfangen!

Ich bin präsent – ich bin da – ich bin wach – ich bin wachsam!

Ich höre täglich in mich hinein, frage nach meinen Gefühlen und akzeptiere sie

ICH FÜHLE UND HEILE

Mein wichtigster Schritt in die Heilung ist das Fühlen. Ich fühle mich nochmal in die Vergangenheit – ich empfinde was ich empfunden habe – Wut, Trauer, Angst…..ich atme tief ein und wieder aus – ich wiederhole, bejahe das Gefühl, vergebe und heile damit….

Dies ist mein 1. Teil von meinem perfekten Mindset. Ich freue mich, wenn du etwas davon mitnehmen kannst – für dich, für dein grandioses Leben!

Bis bald….

Sandra

6 Gedanken zu „Mein Weg zu meinem perfekten Mindset – Teil 1“

  1. Zum Erwachsenwerden gehört es, Dinge in Frage stellen,- vor allem solche Dinge, die einem selbst anders vorkommen. Sicher verlässt man damit das Schutzgebiet: ich habe gelernt, du hast gesagt…..Plötzlich muss ich selbst Verantwortung übernehmen für das, was ich glaube, woran ich glaube. Mir meine eigene Meinung bilden (das heißt durchaus auch: eines anderen Meinung teilen), sie vertreten und immer wieder auf Tragfähigkeit prüfen, das ist ein Grundstein von Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein.

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    1. Man muss in die Selbstverantwortung/Eigenverantwortlichkeit kommen und das bedeutet für mich: ich bin Herr meiner Gedanken und auch dafür verantwortlich wie es mir mit meinen Gedanken geht ….

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      1. Schwierig zu beantworten, denn ich glaube es ist anlassbezogen. Ein Beispiel was mir seit dem 1.1.20 passiert ist: mein Sohn – Führerscheinneuling hat mit meinem Auto einen Unfall gebaut….er war total fertig 😦
        Ich war natürlich erschrocken, habe aber na chdem klar war, dass er unverletzt ist und auch sonst keine Person zu Schaden kam, durchgeatmet, die Situation bejaht und konnte somit aus dem Drama gehen und ihn gleich mitnehmen….früher wäre mir das nicht gelungen…hätte daraus ein Drama gemacht, hätte ihm wahrscheinlich das Auto so schnell nicht mehr geliehen und bei jeder Fahrt Panik geschoben.
        Was ich damit meine: das erste Gefühl war Angst – ich habe auch nicht nachgedacht, sondern erstmal gefühlt….danach kam das Denken und meine Angst veränderte sich in Dankbarkeit!
        Anders bei meinem Job….ich habe täglich mit Menschen zu tun….Mal sind es nette, lustige und freundliche Leute, dann wieder grantige, frustrierte, unfreundliche Gesellen. Ich lasse sie nicht mehr an mich ran, denn zuerst denke ich….ich denke: ich kann nichts für die miese Laune, ich kann nichts für den Grant und daher fühle ich auch keinen Groll oder Abneigung…denn die sind ja nicht wegen mir so! Früher habe ich es auf mich bezogen, bin sofort in die Verteidigung gegangen und fühlte mich schlecht! Boah ich hoffe du kannst mir folgen?

        Lg sandra

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      2. „Was ich damit meine: das erste Gefühl war Angst – ich habe auch nicht nachgedacht, sondern erstmal gefühlt….danach kam das Denken und meine Angst veränderte sich in Dankbarkeit!“

        Genau deshalb habe ich meine Frage überhaupt gestellt. Dieses Zusammenspiel, dass Denken, die Gefühle unbewusst steuert, aber auch bewusst eingesetzt werden kann, um mit ihnen klar zu kommen.
        Ich sehe viele Menschen, die der Meinung sind, dass Denken uns kalt und berechnend macht, mehr der Mathematik und dem Geld zählen zugeordnet ist, dass Gefühle den Vorrang haben sollten und uns leiten…….
        Ich hingegen habe die Erfahrung gemacht und sie bestätigt sich immer wieder, dass, sich unreflektiert von seinen Gefühlen leiten zu lassen, keine gute Wahl ist. Dabei meine ich hauptsächlich die negativen Gefühle, die, wenn man ihren seinen Lauf lässt, umgehend die Mücke zum Elefanten mutieren lassen……
        Bei positivem Fühlen, kann man sich hingegen durchaus fallen lassen und es einfach genießen, wenn………ja wenn? Wenn man gelernt hat, umgehend den Verstand zuzuschalten, wenn das Bauchgefühl (Urhirn) warnt.

        Übrigens: auch bei Deinem ersten Gefühl, der Angst, war Denken bereits beteiligt?,- es entsprang dem, was Erfahrung und Wissen Dich haben befürchten lassen, dem, was Deine Fantasie Dir an schrecklichen Bilder gezeigt hat.

        Auch ich habe einen Sohn und auch er hatte als Fahranfänger einen Unfall…….sein Schutzengel war schnell genug. Die Lektion war heftig! Wir wissen oft gar nicht, wie glücklich und dankbar wir sein dürfen, wenn wir die Lektionen unseres Lebens „unbeschadet“ überstehen.

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